unfair und Menu Plan

Hast du schon gehört? Die Frau in der Nachbarschaft, ja, genau die mit den drei Kindern. Die ist ja SCHON wieder schwanger! Hat die doch ihre Kinder gar nicht im Griff und bekommt dann noch eins! Das gibts doch gar nicht! Und überhaupt sollten die nicht eins haben, so messi, wie die sind!

Im geheimen, ja nur ganz, ganz heimlich, freut man sich doch über solche Kommentare und fühlt sich richtig bestätigt in der Meinung, dass es einfach nur unfair ist, dass „Die“ problemlos Kinder haben können, ich aber nicht, oder? Manchmal spricht man es aus und fühlt sich gut, denn man ist ja viel besser, als die anderen und überhaupt würde man deren Familie und deren Kinder problemlos im Griff haben! Aaaaaaaaaaah, aufhören, mit diesen Gedanken! Sofort! Die bringen dich nicht weiter! Sie sorgen nur dafür, dass du frustriert über dein Leben wirst, auf andere herabschaust und in deiner Kleinlichkeit gefangen wirst! Es gibt nichts schlimmeres als sich selbst runterzuziehen!

Ja, ich weiß, es tut weh. Ja ich weiß, viele Kinder haben das Leben nicht verdient, das sie leben müssen. Ja, ich weiß, es ist nicht fair. Aber warum sich auf Kosten anderer besser fühlen? Warum diesen Familien das Leben mit verachtenden Blicken und mit Geschwätz schwerer machen?

Warum nicht anfangen ihnen zu helfen? Warum nicht einfach mal eine Tüte Kekse vorbeibringen? Warum nicht einfach mal die Kinder zum Zoo einladen? Wenn du siehst, dass „die da“ so überfordert sind, warum hilfst du ihnen nicht, statt über sie herzuziehen?

Aber was ist mit den Familien, wo die Eltern Alkoholiker sind, rauchen, dass es ihnen aus den Ohren qualmt und ihren Kindern kein vernünftiges Essen geben? Was ist mit all den Kindern, die mißbraucht werden? Ist das fair?

Nein, ist es nicht. Es ist unfair, dass gerade die hilflosen ausgenutzt werden. Es ist unfair, dass sie es nicht anders kennen und schlechte Chancen im Leben haben. Ja, es ist unfair.

Es hilft dir aber nicht, wenn du deprimiert ständig an die Tatsache denkst, dass diese Leute Kinder haben, du aber nicht. Was dir wirklich hilft ist, dass du an die Tatsache denkst, wie gut dein eigenes Leben ist und welchen Unterschied du in dem Leben solcher Kinder machen könntest!

Früher bin ich immer zur Arbeit gelaufen und habe (ganz klar) jeden Tag immer wieder die gleichen Menschen getroffen. Oft waren ein wenig heruntergekommene, überforderte Mütter dabei, die ihre Süßen zum Kindergarten brachten. Nach einigen Wochen immer wieder sehen, immer wieder „Morgen“ sagen, haben wir uns miteinander unterhalten (immer ganz schlecht, weil ich ohnehin immer spät dran bin ;) ). Während unseren Gesprächen ist häufig herausgekommen, wieviel Schmerz diese Frauen zu tragen hatten, dass eins der Kinder unter einer Behinderung litt, dass Familienangehörige ihnen das Leben schwer machten und, und, und.

Ihr könnt euch nicht vorstellen, was eine Packung Kekse hin und wieder für einen Unterschied in ihrem Leben gemacht hat! Ein Gespräch (auch mal ohne auf die Uhr zu schauen) hat ihnen manchmal ihr Strahlen ins Gesicht zurückgezaubert!

Fang heute an einen Unterschied für kinderreiche Familien zu machen – einen guten! Denn DU bist dafür verantwortlich, wie du dich fühlst! DU kannst ENTSCHEIDEN glücklich zu sein, auch wenn du dich nicht so fühlst!

DU BIST ES WERT!  Und du hast auch die Power jemanden das Gefühl zu geben es auch zu sein: wertvoll!

 

Vielleicht ein oder zwei Portionen mehr davon für jemand anderen…

Freitag: Linsen-Kokossuppe

Samstag: Frühlingssamosas mit Chutney

Sonntag: Wie wärs mit einer spontanen Grillparty und jeder bringt was mi?

Monatag: Artischocken mit Spaghetti

Dienstag: Sweet and sour Tofu mit braunem-  und Wildreis

Mittwoch: geröstete rote Beete und Kartoffeln, dazu frischen Salat

Donnerstag: Tofu“rührei“ mit Spinat und Tomaten

Gruß

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