Jetzt wirds sauber! Teil 1 – sei ehrlich!

Wenn ich ja eins hasse, dann ist es aufräumen und putzen! Da geht immer so unglaublich viel Zeit dafür drauf und weiß es überhaupt jemand zu schätzen?! Nein! Zack, kommt jemand, grad wenn der Boden eben trocken geworden ist, mit dreckigen Schuhen reingerannt, der Hund beschließt ein Plüschtier zu zerstören oder eine Packung Kekse wird fein säuberlich in die hintersten Ecken verteilt. Aaaaah!

Ich bin ehrlich zu euch: aus diesem Grund habe ich es auch nicht wirklich regelmäßig gemacht, als wir noch in Deutschland lebten. Es hat mich aber gestört, das Chaos um mich herum! Es hat mich aufgeregt, dass sich überall kleine Berge türmten. Mal Briefe, mal Werkzeug, mal Bastelkram, mal Bügelwäsche…

Deshalb habe ich vor unserer Reise ein Gespräch mit Gott zu dem Thema geführt und ihn gebeten mir Organisation und Ordnung auf unserer Reise beizubringen – hätte ich gewußt, was da auf mich zukommt, hätte ich mich wahrscheinlich nicht getraut diese Bitte auszusprechen… ;)

Aber ich bin dankbar, denn  habe ich vor allem hier in Australien gelernt, wie wichtig ein aufgeräumtes Zuhause für die eigene Psyche und vor allem für Kinder ist.

Ich habe in drei Haushalten als Nanny gearbeitet und in der einen Familie gehörte auch der Haushalt sowie die Zubereitung der Mahlzeiten zu meinen Aufgaben.

HIER habe ich euch meinen kleinen Schützling auf unserem Reiseblog vorgestellt. In diesem Haushalt habe ich gelernt schnell, organisiert und effektiv aufzuräumen, keine Zeit zu vergeuden und trotzdem genügend Zeit mit Lucas zu verbringen. Das Kind, dessen Eltern und ich waren zufrieden, denn es hatte alles seine Ordnung und Zeit.

Ganz anders sah es allerdings HIER aus. Die Kinder sind ebenfalls zuckersüß gewesen und ich liebe sie wirklich von Herzen, aber die Familien waren unglaublich chaotisch! Ich bin ja selbst nicht unbedingt fehlerfrei, was Sauberkeit und Ordnung angeht, aber so ein Chaos habe ich vorher selten erlebt! So ziemlich nichts war organisiert, die Eltern absolut überfordert mit ihren Betrieben, mit ihren Kindern und mit dem Chaos, das um sie herum herrschte.

Das hat sich auch bei mir und den Kindern bemerkbar gemacht! Ich hatte eine ganz miese Laune wenn ich nur das Haus betrat, weil ich all die Arbeit sah, die vor mir lag und die Kinder waren extrem aufgedreht, gar nicht zu beruhigen und bereit mir einen langen, langen Tag zu bescheren… hier wurden die Lektionen, die ich in der vorheringen Position gelernt hatte, auf die Probe gestellt!

Wenn du ständig denkst: „Ich muss das noch wegbringen“, „Der Boden muss dringend gewischt werden!“, „Das Geschirr stapelt sich wieder!“, „und, und, und….“ aber nie erledigst was du zu erledigen hast, ist es ein riesiger Stressfaktor für dich. Deine Kinder können das spüren und sich ebenfalls wesentlich schlechter entspannen!

Zwar sagten die Eltern der Kinder ständig: „wir sind halt Chaoten, so ist das eben, macht mir nichts aus!“ entschuldigten sich aber JEDEN EINZELNEN TAG  für die Unordnung! Das ist doch purer Stress! Ganz und gar nicht gesund!

Also: sei ehrlich zu dir selber. Stört dich Unordnung, Dreck und Chaos in deinem Haushalt, ja oder nein? Wenn es dich stört, dann auf, lass es uns ändern – keine Ausreden! (zu dem Thema hat mir dieser Post unheimlich gut gefallen!) Wenn nicht, dann ist alles gut und du bist zufrieden wie es ist. :)

Für die nächsten Wochen habe ich ein paar Schwerpunkte zu diesem Thema zusammengestellt, die mir selbst sehr geholfen haben. Damit möchte ich keine Patentrezepte verbreiten, einfach nur, was mir persönlich geholfen und was mich weitergebracht hat. Du musst für dich natürlich die beste Methode finden und schauen, ob du mir da zustimmen kannst, oder nicht. Ich hoffe, euch bringt es ebenfalls etwas und ihr findet mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben!

Gruß

 

 

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