Suppe für das Osterdinner und was der Montag mich lehrte

Suppe – für mich eine ganz außergewöhnliche, hohe Kunst, die nur auserwählten vorbehalten ist. Warum, fragst du? Alles fing damit an, dass ich meinen liebsten Schatz kennenlernte. Der mochte nämlich keine Suppen. Die machen halt nicht satt… :)

So kam es, dass ich kaum Suppen kochte. Und wenn, endete es in einem geschmacksneutralen, oder überwürzten Desaster. Erst, als wir nach Australien kamen und auf der Melonen- und Kürbisfarm arbeiteten, versuchten wir uns an Kürbissuppen. Und siehe da! Sie schmeckten! Seitdem ist der Knoten geplatzt und es gibt immer wieder mal Suppen – vor allem, wenn wir kaum Zeit zum Kochen haben.

Als wir diese Suppe aßen, war die so lecker, und so schnell gemacht, dass ich unbedingt schnell ein paar Fotos für euch machen musste  um euch noch schnell vor Ostern das Rezept zu posten.

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Tomaten-Porree-Suppe

  • Arbeitszeit: 20 min.
  • Ruhezeit: –
  • Kochzeit: 10 min.
  • Portion: 4-6

Zutaten:

  • 2 EL natives Oliven-, oder Kokosnussöl
  • 1 Zwiebel
  • 5 Möhren
  • 1/2 Porree
  • 1/2 Brokkoli
  • 3 rote Chilischoten (oder nach Geschmack mehr oder weniger)
  • 1 1/2 L Wasser (heiß, im Wasserkocher aufgekocht)
  • 2-3 EL Tomatenmark (bio)
  • 1 TL Paprika edelsüß
  • 2 EL italienische Kräutermischung (TK, oder getrocknet)
  • 3 EL Kichererbsenpaste
  • 100 ml Kokosnussmilch
  • 1 1/5 TL Meersalz, Pfeffer

Wasser im Wasserkocher aufkochen lassen (das spart viel Zeit). Zwiebeln in kleine Würfel schneiden, Öl in den Topf geben und heiß werden  lassen, bevor die Zwiebeln mit rein kommen.  Während die Zwiebeln karamellisieren, Möhren in Scheiben, Porree in Streifen, und Brokkoli in mundgerechte Stücke schneiden. Wenn die Zwiebeln angenehm duften, auch die Möhren dazugeben, kurz anbraten und nun das Wasser in den Topf geben. Nun können auch die Gewürze, Kräuter und das Tomatenmark mit rein.

Wenn die Möhren weicher, aber noch etwas bißfest sind (nach ca. 5-8 min.), kann auch der Porree und die Brokkoliröschen mit rein. Die werden nur ganz kurz mitgekocht, damit sie nicht verkochen. Fertig ist ein schönes Abendsüppchen, oder auch eine Vorspeise fürs Osterdinner.


 

Ostern – Darüber wollte ich auch was schreiben!

Und zwar haben wir am Montag wieder viel Gutes gelernt. Ich habe nicht erwartet, dass diese Bibelstunde mir soviel bringen würde! Ich tanke für die ganze Woche auf und das Thema vom Sonntagsgottesdienst wird meist wunderbar ergänzt. Immer wieder bin ich fasziniert von Gottes Timing und davon, dass er mein Herz ganz genau kennt – er weiß wie er mich aufbaut und meinen Charakter formt.

Das Thema von unserem letzten Treffen war Demut. Wir behandelten so viele verschiedene Gesichtspunkte und dadurch, dass wir schon zu Hause mit dem Thema und einer Ausarbeitung beschäftigt waren, waren wir alle sehr fokusiert.  Eine Bibelstelle, die mich und auch andere in der Gruppe beschäftigte, war folgende:

Denn wer gibt dir den Vorzug? Und was besitzt du, das du nicht empfangen hast? Wenn du es aber empfangen hat, was rühmst du dich, als ob du es nicht empfangen hättest? 1. Korinther 4, 7

In diesem Vers ging es darum, dass niemand sich über jemand anderen stellen kann. Weder was Begabung, noch was Stellung in der Gesellschaft angeht. Alles ist von Gott gegeben, also sollte man auch so damit umgehen, als wäre es ein Geschenk. Nicht etwas, dass man verdient hätte und nicht wieder verlieren könnte. Mit anderen Worten: Schau nicht auf andere herunter, nur weil du meinst, dass du etwas besseres bist, oder mehr kannst. Was du hast und bist ist von Gott gegeben und kann genauso schnell auch wieder genommen werden. Also nutzte es weise!

Jesus, um den es jedes Osterfest geht, ist uns in Demut und Gehorsam das beste Beispiel. Dazu haben wir diesen Bibelabschnitt gelesen:

Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sien; sondern entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Kneches an und wurde wie die Menschen; und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz. Philipper 2, 5-8

Er ging den ganzen Weg. Machte sich so klein, obwohl er Gott und Schöpfer ist, wurde er wie seine Schöpfung! Er setzte seine Gaben und seinen Stand auf der Erde nicht ein um sich selbst zu verherrlichen, sondern um seinem Vater im Himmel die Ehre zu geben und um dich  und mich von der Sünde loszukaufen! Er nahm Sünde auf sich, die Gott anwiderte. Gott drehte sich von seinem Sohn, der für die Schuld der Menschheit starb, weil er die Sünde und Schuld, die auf seinem geliebten Kind lag, nicht ertragen konnte. So klein machte sich Jesus für uns!

Doch bleibt es nicht bei der Erniedrigung! Jesus besiegte den Tod und erstand von den Toten! Das ist Ostern. Der Triumphzug über den Tod, über Sünde und Hölle! Laßt uns dieses Fest gebührend feiern. Nicht mit Schokoeiern und Häschen, sondern mit einem Herz, das voller Dankbarkeit und Erfurcht ist. Das Jesus erhebt und ihm die Ehre gibt für das, was er möglich gemacht hat: ewiges Leben und Gemeinschaft mit Gott im Himmel.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein frohes, gesegnetes und auch leckeres Osterfest!

Gruß

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Ein Kommentar zu „Suppe für das Osterdinner und was der Montag mich lehrte

  1. Als erstes: Ich liebe Suppen!! Danke für das tolle Rezept :) Ich muss die nachkommen :)

    Als nächstes: Das ist wirklich sehr schön geschrieben :) Es ist traurig, dass viele Kinder gar nicht mehr wissen, was Ostern eigentlich für eine Bedeutung hat! Ich wünsche dir und deiner Familie schöne Ostertage und sende dir ganz viel Liebe nach Australien :)

    xxxx Olga

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