Sushi – vegan und unwiderstehlich

Wir haben auf der Arbeit immer eine gemeinsame Frühstückspause. Da isst jeder eine Kleinigkeit und wir unterhalten uns miteinander. Ich trinke dann immer nur meinen Tee weil mein Frühstück mich so satt macht, dass ich oft noch nicht einmal Mittags Hunger habe. Letztens hat meine Kollegin (die gleichzeitig die Tochter der Chefin ist), Sushi mitgebracht, die sie sich grad beim Imbiss um die Ecke geholt hatte (ich arbeite übrigens HIER).

Natürlich wäre das auf keinen Fall etwas für mich gewesen – zum einen ist da ein Haufen Zucker drin, zum Anderen wurde es mit weißem Reis hergestellt und dann ist da auch Fisch drin, den ich nicht esse. … Also ganz viel, was mir den Geschmack verdorbenn hätte. ;)

Doch habe ich so eine Schmacht nach Sushi gehabt, dass ich nach der Arbeit gleich in den Laden bin um mir Algenblätter und noch etwas Gemüse zu holen. Zu Hause angekommen wurde schnell der Reis, der eigentlich die Sättigungsbeilage für unser Abendbrot werden sollte, als Sushireis genutzt.

Sushi

  • Arbeitszeit: 30 min.
  • Kochzeit: 40 min. , 25-30 min. bei eingeweichtem Vollkornreis*
  • Ruhezeit/Vrbereitung: ca. 7 Std.
  • Portionen: 2-4

Zutaten:

  • 1 Becher Vollkornreis (am liebsten mind. 7 Stunden vorher einweichen*)
  • 2 Becher Wasser (oder 1 1/2 wenn ihr den Vollkornreis vorher eingeweicht habt*)
  • 1/2 TL Meersalz
  • 2 EL natives Kokosnussöl
  • 1 große Zwiebel
  • 3 Möhren
  • 3 Blätter Weißkohl
  • 1 Avokado
  • Kichererbsenpaste

Zubereitung:

Wenn der Vollkornreis vorher eingeweicht wurde*, wird er nun erst einmal mit Wasser ausgespült bevor er mit dem (heißen) Wasser in den Topf zum köcheln kommt. Wenn ihr den Vollkornreis nicht einweicht, braucht ihr etwas mehr Zeit zum Kochen.

Während der Reis kocht, können die restlichen Zutaten zubereitet werden. Möhren und Kohl in Streifen schneiden und dünsten bis das Gemüse noch bißfest, aber weicher ist. Abschrecken und bereit stellen.  Avokados in Streifen schneiden, kalt stellen.

Nun die Zwiebel schälen, in feine Würfel schneiden, das Öl in der Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin anbraten, bis sie glasig und braun werden. Mit etwas Wasser ablöschen, das Wasser verkochen lassen und dann vom Herd nehmen.

Wenn der Vollkornreis gar ist, diesen etwas abkühlen lassen und mit den Zwiebeln mischen. Wenn der Reis etwas abgekühlt ist, kann losgerollt werden.

Algenblatt mit der glänzenden Seite nach unten legen und mit Reis belegen wie unten angezeigt. Es ist wichtig, dass ihr an einer Seite einen Rand  von ca, 2 cm übrig lasst.

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Die Kichererbsenpaste in der Mitte auftragen und darauf das Gemüse platzieren.

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Wenn die Rolle fertig ist, wird nun das letzte Stück des Algenblattes „angeklebt“. Dafür befeuchtet ihr das Ende mit etwass Wasser und „klebt“ es an die glatte Seite des Algenblatts. Nun nur noch in Stücke schneiden und mit Wasabi oder Bio-Sojasauce genießen.

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Ich hatte euch HIER schon mal meine Ausarbeitung zu Soja aufgeschrieben. Die Sojasauce hier ist fermentiert und ist von sehr guter Qualität. Das ist dann auch für uns PCOS Mädels in Ordnung.

* Durch das Einweichen von Getreide wird Phytinsäure gelöst. Diese erschwert es dem Körper Getreide richtig zu verdauen und daher macht es Sinn Reis oder auch Buchweizen, sowie Hülsenfrüchte mindestens 7 Stunden vor dem Kochen einzuweichen. Eingeweicht wird folgendermaßen: Vollkornreis abmessen, mit Wasser bedecken und pro Becher Wasser einen Eßlöffel (Apfel- ) Essig ins Wasser geben. Nach 7 Stunden wird der Reis einfach ausgespült und wie gewöhnlich gekocht. Wobei man beachten sollte, dass eingeweichter Reis kürzer kocht. (quelle)

Habt noch einen schönenund gesegneten Ostermontag ihr Lieben!

Gruß

 

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