In 5 kleinen Schritten zur gesunden Ernährung

Geht es dir auch so, dass dir Ziele unerreichbar scheinen, wenn du gleich alles perfekt machen willst? Deshalb ist es soviel leichter wenn ich mir kleine Zwischenziele stecke und auf diese hinarbeite, statt gleich auf das ganz große Ziel zu steuern.

Wie wäre es mit 5 kleinen Zielen für jeden Tag, die sich spielend leicht umsetzen lassen und doch zu einer großen Veränderung deiner Ernährung führen?

1. Kaufe keine Fertigprodukte und zuckerhaltigen Produkte mehr ein!

Um eine schlechte Gewohnheit zu brechen, braucht man viel Willenskraft und Durchhaltevermögen. Wenn du ein Problem mit Fertigprodukten hast die dann auch noch im Schrank stehen, wirst du auf jeden Fall dazu greifen wenn deine Willensstärke das nächste mal schwächelt. Hast du aber nichts da, das dich in Versuchung führt, wirst du nach anderen Möglichkeiten schauen, wie zum Beispiel:

 

2. Kochen und backen lernen!

Mit der Fähigkeit zu kochen/backen macht man sich unabhängig und weiß ganz genau, was das Essen beinhaltet. Dazu ist es toll Zeit mit Freunden, oder seinem Partner zu verbringen, während man das Essen zubereitet! Es ist vielleicht anstrengend die ersten Gerichte zu kochen, doch dann wird es immer leichter und sogar entspannend!

 

3. Zu jeder Mahlzeit etwas rohes Obst oder Gemüse!

Ein Apfel vor oder im Frühstück, ein paar Beeren zur Kaffeepause, Karottenstifte zum Mittag und ein bunter Salat zum Abendbrot. Es ist super einfach immer rohes Obst und Gemüse mit einzubauen. Ich kenne so einige, die den Geschmack von Rohkost einfach nicht mögen und es deshalb komplett weglassen. Es macht schon Sinn es trotzdem zu essen, denn die Geschmacksknospen auf der Zunge gewöhnen sich schnell an eine bestimmte Ernährungsart und die wird dann grundsätzlich bevorzugt. Das heißt für jemanden, dessen Zunge an Geschmacksverstärker und verkochte Nahrungsmittel gewöhnt ist, wird es „falsch“ schmecken etwas Vernünftiges zu essen. Alle Geschmacksrezeptoren haben eben „vergessen“, wie gutes Essen schmeckt und daran muss man die wieder gewöhnen! Wenn es dir schwer fällt, taste dich langsam heran und du wirst sehen, dass du in null-komma-nichts die Pizza oder Lasagne aus der Packung noch nicht mal mehr riechen, geschweige denn schmecken, kannst.

 

4. Sei immer vorbereitet!

Der Heißhunger wird kommen! Das ist eine Tatsache und deshalb macht es Sinn darauf vorbereitet zu sein. Immer ein paar Nüsse, Crackers, Obst und Gemüse in greifbarer Nähe, haben mich schon so manches mal vor der Versuchung einer Zuckerbombe oder einer schnellen, von Fett triefenden Packung Pommes oder anderer „Köstlichkeiten“ bewahrt. Der Prozess des bewußten Vorbereitens ist auch etwas, das einen einfach wieder daran erinnert, was man vermeiden und was man erreichen möchte.

 

5. Schau dir das Kleingedruckte an!

Jeder Hersteller ist verpflichtet Angaben zu dem Inhalt seines Produkts zu machen. Würden sie das allerdings nicht tun, würde das leider vielen Menschen gar nicht auffallen, denn die meisten Leute schauen gar nicht auf den Inhalt ihres Einkaufs und füttern damit sich selbst und auch ihre Kinder (die nur das Beste für ihre Entwicklung brauchen!) mit Abfallstoffen der Konzerne. Du bist für dich und deine Familie verantwortlich. Das heißt, dass du auch dafür verantwortlich bist, ob du und deine Familienangehörigen Nährstoffe bekommen, die ihnen helfen leistungsfähig und gesund zu sein und auch zu bleiben. Wenn du dieser Verantwortung nicht nachkommst, weil du die Rückseite der Packung nicht ließt, musst du dich über gesundheitliche Probleme nicht wundern.

 

Hast du Tipps, die dir geholfen haben schlechte Gewohnheiten zu ändern? Erzähl uns in den Kommentaren davon!

Ein wunderschönes Wochenende wünsche ich euch Lieben!

Gruß

 

 

 

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6 Kommentare zu „In 5 kleinen Schritten zur gesunden Ernährung

  1. Mir hilft es, immer eine „Süßigkeit“ parat zu haben. Und sei es dunkle Schoki (ab 80% fangen die Guten doch erst an zu schmecken :-D und es soll sogar gesund sein, täglich ein paar Gramm dunkle Schokolade zu essen) oder Medjool-Datteln, aber am liebsten dann doch eine selbst zubereitete Süßigkeit.
    Aber Du hast vollkommen recht: der Geschmack lässt sich verändern! Ich hab früher nur Vollmilchschokolade gegessen, am liebsten noch weiße….heute mag ich das Zeug nicht mehr. In unserem Italien-Urlaub habe ich mir schon auch Pizza und das Brot zum Salat schmecken lassen, aber als ich gestern die Quiche mit Vollkornboden aß, dachte ich, dass der Geschmack von dem puren, vollen Korn einfach unübertrefflich ist. Und mein Hirse-Dinkel-Brot schmeckt tausendmal besser als das Brot aus ner Packung im Supermarkt. Und besser als vom Bäcker :-).
    Es ist übrigens leichter, unserer Fünfjährigen das gesunde Zeug unterzujubeln (sie liebt auch das Bruker-Frischkorngericht) als meinem Mann :-D. Der schaut immer skeptisch und fragt: Ist das Deine neue Ernährung (aber an meinen Quiches mit Vollkornboden hatte er noch nie etwas auszusetzen ;-P)?
    Jetzt arbeite ich noch an selbst gemachtem Eis. Und sowieso an Kuchen. Als nächstes ist ja Dein Pflaumenkuchen dran, Kati. Vielleicht versuche ich es sogar mit Datteln. Ich weiß, das ist voller Fructose, aber immer noch besser als Industriezucker. Nach Deinem Hinweis gestern hab ich allerdings entschieden, doch mal Reissirup zu besorgen. Die Sache mit dem Insulinspiegel ist nämlich nicht zu unterschätzen….

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