Hausführung und wie man gegen Riesen kämpft

Bevor die Hausführung los geht, lasst uns doch mal über Riesen reden. Nicht die lieben Riesen, die uns auf die Schulter setzen um uns die Schönheit aus schwindelerregender Höhe zu zeigen, nein, Riesen, die uns mit lautem Gebrüll und schwingenden Schwerten bedrohen. Riesen, die uns Nachts wach liegen lassen und uns das Fürchten und Verzagen lehren.
Im Gottesdienst haben wir vor einigen Sonntagen die Geschichte von David und Goliath behandelt. Seitdem hat mich nicht mehr losgelassen was Kim sagte.

Er verglich Goliath den Riesen mit Riesen in unserem Alltag: Ängste, Sorgen, Trauer, Schmerz, Verzweiflung, Depression, Bitterkeit, Hass, Unbarmherzigkeit.
Die meisten dieser Begriffe sind meine Riesen.
Aufrecht stehen sie mir im Weg und lachen mich aus. Sie lassen mich in Schweiß ausbrechen und an mir und meinem Leben zweifeln.

Genau das hat Goliath gemacht. Er hat ein großes Heer eingeschüchtert und ihren König, ihre Krieger und vor allem ihren Gott ausgelacht!
Tag für Tag ist er rausgekommen und hat die Israeliten aufgefordert gegen ihn zu kämpfen. Wenn er gewinnt, würden das gesamte Volk der Israeliten Untertanen der Philister werden. Würde Goliath verlieren, sollten die Philister Israels dienen und Abgaben zahlen. Niemand traute sich den Kampf zu beginnen, selbst die stärksten Krieger zitterten!

Dann kam David daher. Ein junger Kerl mit keinerlei Kriegserfahrung und einer Schleuder. Was für eine Lachnummer! Doch er sagte: ‚Der Herr hat mich vor Löwen und Bären geschützt. Er wird auch diesen Philister in meine Hand geben!‘ (1.Samuel 17, 34-37)
Das sagte er zu Saul, dem König der Juden nachdem er sich von seinen Brüdern und selbst vom König anhören musste, dass er doch nur ein Kind ist, das nichts ausrichten kann.
David blieb bei seinem Vorhaben und der König selbst stellte ihm seine Rüstung zur Verfügung! ‚Ich kann mich damit nicht bewegen‘, war was David zur königlichen Rüstung sagte! Er versuchte nicht höflich das großzügige Angebot des mächtigsten Mannes in seiner Welt anzunehmen. Er ging den Weg auf seine Art: keine Rüstung, keinen Schutz, nur eine Steinschleuder, seinen Hirtenstab und die glatten Steine in seiner Hirtentasche, die er am Fluss gesammelt hatte.

Seinen Brüdern und Saul ist das ungläubige Lachen sicher vergangen. Dafür lachte jetzt aber Goliath, der Riese, dem David nun gegenüberstand.

‚Bin ich denn ein Hund, das du mit einem Stock kommst um mit mir zu kämpfen?‘ Er unterschätzte den jungen Hirten, der Anlauf nahm, seine Schleuder schwang, warf, und mitten in die Stirn des Riesen traf! Dieser fiel sicher mit einem lauten Knall und war tot bevor er realisierte was geschehen war!

Wenn man mit dem mächtigen Gott an seiner Seite kämpft, ist nichts, gar nichts unmöglich! Jeder Riese kann mit ihm bezwungen werden!

Diese Geschichte, die ihr in 1. Samuel 17 nachlesen könnt, ist so faszinierend und so inspirierend!

Hier ist was wir, du und ich, an Taktiken von David lernen können um unsere Riesen zu besiegen:

  1. Erkenne das Problem
  2. Bleib fokussiert
  3. Vertraue Gott

Ganz praktisch sieht das für David und mich folgendermaßen aus:

  • David wurde aktiv während das ganze Heer Israels vor Angst erstarrte. Sicher können viele von euch bestätigen wie hilflos man sich manchmal fühlt wenn der pesönliche Riese immer näher kommt und man erlahmt. Jetzt ist die Zeit aktiv zu werden! Manchmal sieht Aktivität so aus, das man tatsächlich Sport macht und sich bewegt. Ein anderes Mal nimmt man das Problem ganz bewußt in Angriff und arbeitet an medizinischen oder ernährungstechnischen Lösungen. Wieder ein anderes Mal muss man nach einem Notfallplan suchen und den dann auch zum gegebenen Zeitpunkt anwenden.
  • Er löste das Problem auf seine eigene Art und versuchte nicht eines Anderen Lösung zu kopieren (Sauls Rüstung zu tragen) – Wenn jemand seine ungewollte Kinderlosigkeit am Besten mit ehrenamtlicher Arbeit in einer Kindergruppe oder beim Babysitten ertragen kann, ist das wunderbar. Heißt aber noch lange nicht, dass es auch der beste Weg für mich ist! Ich muss meinen persönlichen Weg im Kampf finden – und Gott zeigt mir den besten Weg ganz deutlich, das durfte ich schon so oft erfahren!
  • Selbst als seine Brüder wütend reagierten und er von Saul (nehme ich an) etwas belächelt wurde, ließ er sich davon nicht von seinem Plan ablenken, sondern arbeitete weiter an der Lösung des Problems. – Nicht immer sind Mitmenschen hilfreich – selbst wenn sie einem nahe stehen. Manchmal macht es Sinn sich für eine kleine Weile von ihnen zu entfernen wenn sie einem den Blick verschleiern oder den Riesen nur größer werden lassen!
  • Er hatte in der Vergangenheit Erfahrungen mit Gott gemacht und nutzte diese Erfahrungen nun für die aktuelle Situation. – Mein Gott hat mich durch Situationen getragen, mich geschützt und meinen Blick aufgerichtet – so oft! Wie hat er das gemacht? Durch ein Gespräch mit meinem Schatz, mit einer Freundin? Durch die Bibel? Durch ein Lied, einen Spaziergang? Vielleicht sollte ich die Taktik wieder probieren oder sie abwandeln!
  • David behielt Gottes Sieg an diesem Tag in Erinnerung – Wie erinnere ich mich an den letzten Sieg? Schreibe ich ihn auf? Erzähle ich davon? Wenn es grad nicht so gut läuft ist es gut zu wissen, dass es auch Zeiten gab, als ich etwas besiegte und dies motiviert mich zu kämpfen!

Mein letzer Riese ist lange nicht mehr so groß und ich bin so froh und dankbar, dass ich die Bibel immer wieder als Schlachtplan gegen meine Riesen nutzen kann!

Was sind eure Riesen und wie bekämpft ihr sie? Habt ihr eine Strategie, die immer funktioniert?


Wird aber auch aller höchste Zeit das ich euch mal zu uns nach Hause einlade, oder? Nach einem Wochenende mit unseren Freunden und einer blöden Grippe im Anschluß kann ich euch jetzt auch endlich ein paar Bilder von unserem neuen Zuhause zeigen. :)

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Das ist ein bißchen von unserer Außenanlage und natürlich unsere drei hübschen Mädels Mascha, Dascha und Charlie. Wollen wir mal hoffen, dass die Küken weiblich sind und als Legehühner taugen. ;)

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Wir haben ein Gästezimmer und eine Toilette mit einer kleinen Waschküche im Erdgeschoß und alles andere befindet sich oben. Durch diese Bauweise haben wir immer eine leichte Brise die durch das ganze Haus geht und deshalb brauchen wir die Klimaanlage so gut wie nie. Wie ihr seht haben wir genug Platz für Gäste und freuen uns über jeden, der uns einen Besuch abstattet. :)

Gruß

 

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Ein Kommentar zu „Hausführung und wie man gegen Riesen kämpft

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