Gefüllte Blini a lá Andy

Zu einer guten Ehe gehört für uns viel Zeit und Interessen miteinander zu teilen und auch alltägliche Dinge, wie eben Kochen miteinander zu machen.
Für mich sind gerade diese Momente besonders wertvoll, denn dann fühle ich unsere Zusammengehörigkeit besonders und genieße einfach den Augenblick.

Letztens gab’s bei uns mal wieder Crepes/Blinis. Wie ihr sicher schon bemerkt habt, tauchen die immer wieder hier auf. ;)
Während ich die zarten Teigscheiben backte, bereitete Andy die Füllung vor, die MEGA lecker war! Deftig, mit einer gewissen Schärfe – perfekt! „Gefüllte Blini a lá Andy“ weiterlesen

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Carrot Cake

Früher ist es mir ständig passiert, dass ich zuviel Schokolade oder Kekse, Milch oder Zucker einkaufte. Jetzt passiert das schnell schon mal mit Gemüse. ;)

Nach dem letzten Einkauf hatten wir haufenweise Möhren und die alten wollten ganz dingend verarbeiet werden. So kam es, dass wir Carrot Cake hatten. Der Carrot Cake ist hier ebenso üblich, wie das Bananenbrot. Da ich die Zuckermenge hierbei aber etwas besser kontrollieren kann, bevorzuge ich doch den Carrot Cake. ;) „Carrot Cake“ weiterlesen

Wie man kinderleicht Sauerteig und Brot selbst macht

Kennt ihr diese Rezepte, die einen beim lesen schon überfordern? Das passiert mir bei jeder Beschreibung, die erklärt, wie man Sauerteig herstellt. Ich glaub die Beschreibungen sind eigentlich alle gar nicht so schlecht. Mein Gehirn beschließt einfach direkt von vorn herein das nicht zu verstehen und damit ist der Kampf auch schon verloren… „Wie man kinderleicht Sauerteig und Brot selbst macht“ weiterlesen

Crêpes unsere Frühstücksfavoriten auf dem Teller

Jeder hat ja so seine Frühstücksrituale. Bei meinen Eltern gehört zu einem besonderen Frühstück immer Brötchen vom Bäcker (jeder kriegt seine Lieblingssorte!), frisch gekochte Eier und Kaffee. Es ist außerdem wichtig, dass jeder Zeit hat und nicht in Eile ist. Wir reden dann stundenlang und genießen das Essen und das Miteinander. An einem ganz perfekten Samstag Morgen, kommen vielleicht noch spontan Verwandte vorbei und trinken auch noch einen Tee oder Kaffee mit uns. „Crêpes unsere Frühstücksfavoriten auf dem Teller“ weiterlesen

Frühstücksfavoriten in der Schüssel

Ich treffe mich mit jemndem, den ich schon lange nicht mehr gesehen habe und wir unterhalten uns eine Weile. Irgendwann kommen wir auf das Thema Essen und ich erzählle, dass wir die Ernährung auf vegan und zuckerfrei umgestellt haben. Dann kommt der Moment in dem ich mir immer das Lachen verkneifen muss: entsetzt aufgerissene Augen blicken mir entgeggn und dann kommen die Fragen: „Frühstücksfavoriten in der Schüssel“ weiterlesen

Erinnerungen schmecken

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Manchmal braucht es nur ein einziges Wort und man kann ganz genau schmecken, riechen und sogar fühlen, was dieses Wort vor vielen Jahren für eine Bedeutung hatte.

Am Mittwoch hatte ich meinen ersten Arbeitstag nach fast 2,5 Monaten Urlaub und meine Kolleginnen erzählten mir, wie toll die Himbeeren im Laden zur Zeit schmecken.

Gleich war ich acht oder neun Jahre alt und streifte durch den Wald auf der Suche nach den süßen Früchten. Oder ich sah mich im Sonntagskleid zwischen den Büschen mit meinen Cousinen und Cousins naschen. Was haben die geschmeckt! Natürlich wurde auch etwas mit nach Hause gebracht – gesammelt im Rock meines hübschen neuen Kleids…

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Eine andere Art Himbeeren oder Brombeeren zu sammeln ist, sie auf einem stabilen Halm aufzureihen und dann mitten auf der Wiese, mit dem Blick in den Himmel, eine nach der anderen mit den Lippen abzuziehen. Aaah, das war schön! Was ich allerdings am aller besten mochte war, wenn wir Beeren gesammelt hatten und Mama sie uns ganz grob mit einer Gabel in einem Glas oder Becher zerkleinerte, mit Milch aufgoß und wir unser Sommergetränk draußen auf der Terasse trinken durften!

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An dieses Getränk dachte ich dann den Rest des Tages, bis ich endlich in den Laden ging um mich mit Himbeeren und Heidelbeeren einzudecken. :)

Beerenmilch:

  • Eine Hand voll Beeren (saisonal)
  • Ein Glas Reismilch
  • optional mit etwas Honig gesüßt, oder mit Zimt und Muskatnuß verfeinert

Beeren putzen und waschen, in dem Glas nur grob mit einer Gabel zerdrücken. Bei Bedarf nun mit Honig süßen und mit einer Milch deiner Wahl aufgießen und Gewürze nach Geschmack zugeben. Gut umrühren und kalt genießen.

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Jetzt wird sich der ein oder andere sicher denken, dass ich da doch einfach einen Smoothie draus hätte machen können, oder? Ich bin kein großer Smoothie Fan. Und zwar aus folgenden Gründen:

Wenn ihr ein Glas Smoothie machen wollt, wieviel Stücke Obst packt ihr dann in eure Küchenmaschine? Genau, da kommen so einige Himbeeren rein, mit einer Hand voll ist es da nicht getan.

Und genau das ist mein Problem. Wenn man die ganze Frucht isst, macht sie einen satt und man braucht erst einmal nichts weiter. Der Körper hat die Möglichkeit Enzyme einzuschalten und Nährstoffe aus der Frucht zu lösen um sie im Körper einzusetzen.

Kommt allerdings ein ganzer Obstkorb in Form eines Smoothies herangepurzelt, ist das nicht nur ein absoluter Fruchtzuckerüberfluss und hat die selben Folgen, wie gewöhnlicher Haushaltszucker. Sondern es führt außerdem dazu, dass all die wertvollen Nährstoffe gar nicht richtig verarbeitet werden können, sondern im Trubel der Überfüllung verloren gehen.

Der Gedanke ist super, denn mit einem einzigen Smoothie hätte man auf diesem Weg theoretisch den Tagesbedarf in ganz vielen Sparten gedeckt und seinem Körper etwas Gutes getan.

Viel hilft nicht immer viel. Lasst uns unser Obst kauen, schmecken, riechen, genießen. Dabei trainieren wir nicht nur die Muskulatur, sondern reinigen mit den meisten Obstsorten auch unsere Zähne und wissen ganz genau, dass all das Wertvolle auch da ankommt, wo man es haben möchte: in unseren Zellen!

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Was ist eure Kindheitserinnerung, die ihr mit allen Sinnen erlebt? Ein Lieblingsgericht, ein Ausflug oder Fest?

Gruß